NS-Opfer: Lichtinstallation an der Französischen Botschaft

NS-Opfer: Lichtinstallation an der Französischen Botschaft

Eine Lichtinstallation an der französischen Botschaft in Berlin erinnert bis zur kommenden Woche an die Opfer des Nationalsozialismus.

Illuminierte französische Botschaft in Berlin

© dpa

Illuminiert ist die Fassade der französischen Botschaft am Pariser Platz. Dabei handelt es sich um einen Testlauf für eine Multimedia-Show, die zum Deutsch-Französischen Tag am 22. Januar die Freundschaft zwischen beiden Ländern würdigen soll.

Die Projektion der Namen von Opfern auf die Fassade der Botschaft am Brandenburger Tor soll ab diesem Donnerstag (21. Januar 2021) bis zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar in den Abendstunden das Gedenken in das Stadtbild und die Gegenwart holen, teilten die Arolsen Archives mit. Das Archiv gilt als weltweit umfassendste Sammlung zu Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus und dokumentiert Hinweise zu rund 17,5 Millionen Menschen.
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Auftakt der Deutsch-Französischen Woche

Gestalter der Installation ist der Künstler Till Botterweck vom Designstudio Urbanscreen. Die Installation ist außerdem Auftakt der Deutsch-Französischen Woche, mit der auch an die Unterzeichnung des deutsch-französischen Élysée-Vertrags erinnert werden soll. Außerdem wollen die Arolsen Archives auf ihr Projekt #everynamecounts hinweisen, bei dem Freiwillige von zuhause aus Dokumente aus Konzentrationslagern digitalisieren können.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 22. Januar 2021 07:44 Uhr

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