Berlin schreibt keine FFP2-Masken in ÖPNV und Handel vor

Berlin schreibt keine FFP2-Masken in ÖPNV und Handel vor

Anders als in Bayern gibt es in Berlin vorerst noch keine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Der Senat habe darüber bei seiner Sitzung nicht diskutiert, sagte Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) am Dienstag (12. Januar 2021).

FFP2-Maske

© dpa

Eine Mitarbeiterin (r) gibt in einer Apotheke FFP2-Masken an einen Kunden aus.

Die Meldung über den Kabinettsbeschluss aus München, in Bayern eine FFP2-Maskenpflicht vom kommenden Montag an einzuführen, hätten die Senatsmitglieder allerdings erst gegen Ende ihres Treffens erfahren. «Ich bin sicher, dass das auf der nächsten Senatssitzung diskutiert wird», sagte Kollatz. Der Senator ließ allerdings Bedenken erkennen: Von Krankenhäusern und Wissenschaftlern sei zu dem Thema regelmäßig zu hören gewesen, dass FFP2-Masken nach relativ kurzer Zeit wieder abgesetzt werden müssten und sich mit allgemein zugänglichen Mitteln nicht leicht reinigen und wiederverwenden ließen, sagte Kollatz. «Insofern muss man dann schon sehen, wie man damit umgeht.»

Auch in Brandenburg keine FFP2-Maskenpflicht geplant

Brandenburg plant derzeit ebenfalls keine FFP2-Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie im Einzelhandel. «Eine FFP-2-Maskenpflicht im ÖPNV war heute kein Thema im Brandenburger Kabinett», sagte Regierungssprecher Florian Engels der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. «Eine derartige Maskenpflicht ist derzeit auch nicht vorgesehen.» In Berlin und Brandenburg gilt bereits eine Pflicht, unter anderem in öffentlichen Bussen und Bahnen und im Einzelhandel Mund-Nasen-Schutz zu tragen, aber unabhängig von einer Schutzkategorie.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 12. Januar 2021 16:11 Uhr

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