Feuerwehr mit deutlich weniger Silvester-Einsätzen als sonst

Feuerwehr mit deutlich weniger Silvester-Einsätzen als sonst

Die Berliner Feuerwehr war in der wegen Corona- Restriktionen bis hin zu Böllerverboten ruhigeren Silvesternacht deutlich weniger beschäftigt als sonst zum Jahreswechsel üblich. Zwischen 19.00 Uhr abends und 07.00 Uhr morgens rückte sie zu 862 Einsätzen aus - im Vorjahr war diese Zahl mit 1523 Einsätzen deutlich höher. Die Feuerwehrleute bekämpften in der Nacht zum Freitag 211 Brände (2019/20: 617), wie Landesbranddirektor Karsten Homrighausen bilanzierte. Hinzu kamen 556 Rettungsdiensteinsätze.

Auch dieses Jahr wurden demnach wieder Einsatzkräfte und Fahrzeuge der Berliner Feuerwehr angegriffen, wenn auch in geringerem Ausmaß als zum Jahreswechsel 2019/2020. Die Feuerwehr zählte fünf solcher Übergriffe, davon vier mit Pyrotechnik. Zum Vergleich: Vor Jahresfrist war es in der Silvesternacht zu 24 Übergriffen auf Einsatzkräfte gekommen.
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«Wer seinen Dienst in das Wohl der Allgemeinheit stellt und Menschen in Not zu Hilfe eilt, den beschießt man nicht mit Böllern», sagte Homrighausen. «Dieses Verhalten ist nicht zu rechtfertigen.»
Der Feuerwehr-Chef dankte ausdrücklich allen etwa 1500 haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften. In Berlin waren in der Silvesternacht 865 Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr und 550 ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Dienst. Unterstützt wurden sie von 90 Helfern anderer Organisationen im Rettungsdienst sowie 20 Mitarbeitern des Technischen Hilfswerks.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 1. Januar 2021 14:13 Uhr

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