Impfgegner rufen erneut zum «Schweigemarsch» auf

Impfgegner rufen erneut zum «Schweigemarsch» auf

Ungeachtet des Lockdowns wollen am Sonntag in Berlin Impfgegner gegen die staatlichen Corona-Beschränkungen demonstrieren.

Schweigemarsch

© dpa

Ein Teilnehmer der Demonstration «Wir müssen reden» läuft mit Maske mit der Aufschrift «Angst steuert Massen» durch die Berliner Innenstadt.

Laut Polizei wurden zu der Demonstration um 14.00 Uhr an der Holzmarktstraße 2000 Teilnehmer angemeldet.

Polizei will Einhaltung des Infektionsschutzes kontrollieren

Anmelder sei eine Privatperson, der Titel: «Schweigemarsch gegen Diskriminierung und für Menschenrechte». Ein Polizeisprecher kündigte an, dass auf die Einhaltung des Infektionsschutzes gezielt geachtet werde. In Berlin besteht bei Versammlungen mit mehr als 20 Teilnehmern Mund-Nasenschutz-Pflicht. Teilnehmer-Begrenzungen für Versammlungen werden in der aktuellen Verordnung des Senats nicht genannt.

«Schweigemärsche» auch in anderen Städten geplant

Auf der Internetseite des «Schweigemarsches» hieß es unter anderem: «Worüber müssen wir reden? Darüber, dass die Pandemie von nationaler Tragweite beendet wird - ohne Impfstoff!». Auf der Seite werden neben Berlin weitere Städte aufgezählt, an denen am Wochenende ebenfalls «Schweigemärsche» von Kritikern der Corona-Schutzmaßnahmen geplant sind. Teilnehmer wurden wie bei einem ähnlichen Aufzug im Oktober wieder dazu aufgerufen, Flaggen, Schilder oder Banner zu Hause zu lassen. An einem «Schweigemarsch» Ende November beteiligten sich laut Polizei rund 1000 Demonstranten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 18. Dezember 2020 08:37 Uhr

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