Berliner Unternehmensvertreter für stärkere Beschränkungen

Berliner Unternehmensvertreter für stärkere Beschränkungen

Vertreter mehrerer großer Unternehmen in Berlin haben sich für stärkere Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ausgesprochen. «Die Lage droht außer Kontrolle zu geraten», heißt es in einer Erklärung für einen «harten Lockdown», die der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller am Freitag verbreitete. Demnach zählen zu den 150 Unterstützern der Chemiekonzern Bayer, die Deutsche Wohnen und die Gegenbauer Holding, außerdem Autobauer und mehrere landeseigene Unternehmen. Sie haben sich im Forum CEOs für Berlin zusammengeschlossen.

Der Schutz der Bevölkerung sei das oberste Gebot und Voraussetzung dafür, dass Staat, Gesellschaft und Wirtschaft funktionieren, heißt es in der Erklärung des Forums. Die Kapazitäten der Krankenhäuser seien nahezu erschöpft. «Deswegen unterstützen wir harte und rasche Schritte.» Notwendig sei Mut für weitreichende Maßnahmen. Verwiesen wird auf Empfehlungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.
Sie hatte am Dienstag gefordert, die Feiertage und den Jahreswechsel für harte Beschränkungen zu nutzen. Vom 24. Dezember bis mindestens zum 10. Januar 2021 sollte demnach in Deutschland das öffentliche Leben weitgehend ruhen und auch Geschäfte - außer für den täglichen Bedarf - sollten schließen. Die Wissenschaftler empfahlen, die Schulpflicht von nächster Woche an auszusetzen und den Unterricht erst nach dem 10. Januar wieder beginnen zu lassen.
Berliner Wasserbetriebe (1)
© Berliner Wasserbetriebe

Trinkwasser für alle

An 180 Trinkbrunnen und über 2.000 Wasserspendern in der Stadt – Tendenz stetig steigend. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 11. Dezember 2020 16:51 Uhr

Weitere Meldungen