Müller verlässt Senatssitzung für Corona-Test

Müller verlässt Senatssitzung für Corona-Test

Nach Bekanntwerden eines positiven Corona-Tests bei Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat sich auch sein Berliner Kollege Michael Müller (beide SPD) als mögliche Kontaktperson testen lassen.

Michael Müller (SPD)

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Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin.

Der Politiker verließ am Dienstag (3. November 2020) die laufende Senatssitzung, «bis alle notwendigen Fragen geklärt sind», wie Vize-Regierungschef und Kultursenator Klaus Lederer (Linke) twitterte. Dem Regierenden Bürgermeister gehe es darum, sich auf das Coronavirus testen zu lassen und seinen Status zu klären, hieß es dazu in Senatskreisen. Eine Frage selbst im Falle eines negativen Ergebnisses ist, ob Müller in häusliche Quarantäne muss.

Kontakt zwischen Müller und Woidke bei Eröffnung des BER

Denn Müller hatte gemeinsam mit Woidke am Samstag an der Eröffnung des Flughafens BER in Schönefeld teilgenommen. Er und andere Gäste standen auf einem Podium mit Woidke. Der Senat setzte seine reguläre Sitzung zunächst unter Leitung Lederers fort. Anschließend traf die Senatorenriege mit Vertretern der katholischen Kirche um Berlins Erzbischof Heiner Koch zusammen - ohne Müller.

Erste Erkältungserscheinungen bei Woidke am Sonntag

Brandenburgs Regierungssprecher Florian Engels teilte am Vormittag mit, dass Woidke nach ersten Erkältungserscheinungen am Sonntag keine Diensttermine mehr wahrgenommen habe. Am Montag habe er sich testen lassen, die ärztliche Mitteilung zum Ergebnis des Tests habe Woidke am Dienstagmorgen erhalten. Im Senat wurde nach der Nachricht aus Potsdam dem Vernehmen nach über mögliche Konsequenzen für Müller gesprochen. Eine ganze Reihe der Anwesenden habe vorsorglich Mund-Nasen-Schutz angelegt, hieß es.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 3. November 2020 14:05 Uhr

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