Deutsche Olympische Gesellschaft: Offene Sportangebote

Deutsche Olympische Gesellschaft: Offene Sportangebote

Die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) Berlin spricht sich gegen Einschränkungen im Berliner Sport aufgrund der Coronavirus-Pandemie aus. «Die Sportvereine haben umfangreiche Hygiene- und Vorsorgekonzepte entwickelt, die auch funktionieren. Es wäre kontraproduktiv, durchdachte und kontrollierte Aktivitäten jetzt aus Ratlosigkeit angesichts der allgemein steigenden Infektionszahlen wieder abzuwürgen. Die Sportangebote müssen soweit irgend möglich offen bleiben», sagte der am Sonntag in seinem Amt bestätigte Berliner DOG-Präsident Richard Meng.

Meng betonte die Rolle des Sports als «wichtigen Beitrag zum Aufrechterhalten von Alltagsleben trotz all der notwendigen Einschränkungen». Zugleich warnte der 66 Jahre alte frühere Sprecher des Berliner Senats vor den Folgen eines weiteren Lockdowns im Berliner Sport: «Nochmalige Komplettschließungen könnten bei vielen ehrenamtlich Aktiven die Motivation zerstören und die Stadtgesellschaft für die Zukunft insgesamt schwächen.»
Meng setzt auf eine «ungewöhnlich gute Kultur der Kooperation» im Berliner Sport. «Es ist wichtig, dass gerade in der aktuellen Lage alle Maßnahmen möglichst im Konsens mit dem Sport erarbeitet und umgesetzt werden», sagte der Journalist. Neben Meng wurden die Vizepräsidenten Alexander Dorner und Jens-Uwe Kunze sowie Schatzmeister Alexander Weiss für eine weitere Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 28. Oktober 2020 12:44 Uhr

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