Maskenpflicht für belebte Straßen, Märkte und Shoppingmalls

Maskenpflicht für belebte Straßen, Märkte und Shoppingmalls

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird die Maskenpflicht in Berlin ausgeweitet.

Ein Mann bringt eine Hinweistafel zur Maskenpflicht an

© dpa

Sie soll künftig auch für Wochenmärkte, besonders belebte Straßen, Shoppingmalls und Warteschlangen gelten, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist. Das teilte der Senat am Dienstag (20. Oktober 2020) in der Pressekonferenz nach der Senatssitzung mit.

Übersicht: In diesen Straßen gilt bald Maskenpflicht

Dringende Empfehlung zum Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Raum

Darüber hinaus formuliert der Senat die dringende Empfehlung, im öffentlichen Raum grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes greift bisher schon in Geschäften, Bussen und Bahnen, in Büros, in Gaststätten abseits des Tisches oder in Schulen - hier allerdings nur außerhalb des Unterrichts und auch nicht auf dem Pausenhof.

Seit kurzem gilt bereits, dass sich zwischen 23 und 6 Uhr nur noch maximal fünf Menschen gemeinsam im öffentlichen Raum aufhalten dürfen - oder Angehörige zweier Haushalte.

Weiterhin steigende Corona-Zahlen

In Berlin war das Corona-Infektionsgeschehen zuletzt kontinuierlich gewachsen. Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen kletterte auf inzwischen 89,2 (Stand Montag). Damit liegt die Hauptstadt deutlich über dem kritischen Schwellenwert von 50.

Angesichts dieser Entwicklung hat der rot-rot-grüne Senat seit 28. September bereits diverse Maßnahmen beschlossen oder später verschärft: Dazu gehören die Maskenpflicht in Bürogebäuden, Obergrenzen für private Zusammenkünfte drinnen (zehn Menschen) wie draußen (50) und die strengen Kontaktbeschränkungen in der Nacht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 22. Oktober 2020 11:00 Uhr

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