Berlin braucht Unterstützung bei der Kontaktverfolgung

Berlin braucht Unterstützung bei der Kontaktverfolgung

Das Land Berlin sowie vier Landkreise kamen zuletzt mit der Verfolgung von Kontakten von Corona-Infizierten nicht mehr hinterher.

Proben für Corona-Tests werden untersucht

© dpa

Das geht aus einem vertraulichen Regierungspapier zur Infektionslage in Deutschland hervor, das der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Es ist auf den Montag (12. Oktober 2020) datiert, die Angaben zur Überlastung geben allerdings den Stand vom 6. Oktober wieder. «Durchführung von Infektionsschutzmaßnahmen absehbar nicht mehr sichergestellt» steht zur Erläuterung auf einer Karte, in der die betroffenen Kreise und das Land Berlin markiert sind.
Unterstützungsbedarf meldeten demnach neben Berlin der schleswig-holsteinische Landkreis Pinneberg an, der Lahn-Dill-Kreis und der Kreis Offenbach in Hessen sowie der Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg.
Corona-Studie
© Max-Planck-Gesellschaft

Große Berliner Corona-Studie

Wie erging es Ihnen vor, während und nach dem Lockdown? Ihre Erfahrungen sind wichtig - damit wir derartige Herausforderungen zukünftig besser bewältigen können. mehr

In allen Fällen gab es demnach Engpässe bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen, in Berlin zusätzlich unter anderem auch bei der Betreuung und Überwachung von Menschen in Quarantäne und der Entnahme von Abstrichen für Tests. Als Reaktion sollte das Robert Koch-Institut Mitarbeiter in Berliner Behörden entsenden, der Lahn-Dill-Kreis leitete die Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern ein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 13. Oktober 2020 08:11 Uhr

Weitere Meldungen