Deadline im November: Austragung des Hallenmasters ungewiss

Deadline im November: Austragung des Hallenmasters ungewiss

Die Coronavirus-Pandemie gefährdet auch die Austragung des Hallenmasters im kommenden Jahr. «Wir brauchen normalerweise gut ein Jahr für die Vorbereitung der zweitägigen Veranstaltung, die zuletzt stets an beiden Turniertagen mit je 8000 Fans ausverkauft war», sagte der langjährige Organisator und Turnierdirektor Bernd Kühn der «Berliner Zeitung» (Dienstag).

Aufgrund der Erfahrungswerte gibt sich der 51 Jahre alte Chef von Kühn-Sportconsulting mit Sitz in Berlin für die Veranstaltung am 8. und 9. Januar 2021 eine Deadline bis November: «Wir haben viel Erfahrung und können relativ kurzfristig das Turnier auf die Beine stellen.»
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Für die 12. Auflage des Turniers für Traditionsmannschaften haben sich die ehemaligen Profis von Hertha BSC, dem 1. FC Union, Tennis Borussia sowie von Bayer Leverkusen und Dinamo Tiflis mit dem Ex-Herthaner Lewan Kobiaschwili und Alexander Iashwili bereits angemeldet. Auch die Fernsehtermine stehen. «Alles wäre beinahe perfekt», sagte Kühn, der die Teams bereits kontaktiert hatte, «aber dann kam das Virus.»
Kühn orientiert sich nun an der Entwicklung der Hygienekonzepte der Hallensportler von Alba Berlin und vor allem vom Handball-Bundesligisten Füchse Berlin, der ebenfalls seine Heimspiele in der Max-Schmeling-Halle austrägt. Um wirtschaftlich keine Verluste zu schreiben, müssten pro Tag etwa 6000 Zuschauer kommen. Bei den Füchsen dürfen am Dienstagabend in der European League gegen den ungarischen Vertreter Hedo-B. Braun Gyöngyös (20.45 Uhr) 500 Zuschauer bei der Partie dabei sein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. September 2020 10:52 Uhr

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