Warnstreik bei den Wasserbetrieben am Freitag

Warnstreik bei den Wasserbetrieben am Freitag

Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitag zu einem vierstündigen Warnstreik bei den Berliner Wasserbetrieben (BWB) aufgerufen. Er soll morgens mit Betriebsbeginn starten, wie Verdi am Donnerstag (24. September 2020) mitteilte.

Das Verdi-Logo

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Ellen Naumann, Verdi-Fachbereichsleiterin Ver- und Entsorgung in Berlin und Brandenburg, kritisierte, die Arbeitgeber hätten auch in der zweiten Tarifrunde kein Angebot vorgelegt. Die BWB haben nach Angaben eines Sprechers rund 4500 Beschäftigte, von denen derzeit allerdings rund die Hälfte im Homeoffice arbeite. Verdi zufolge gehören die BWB zu den Landesbetrieben, für die der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) beziehungsweise der Tarifvertrag Versorgung (TV-V) gelten, über die zurzeit bundesweit verhandelt wird. Dagegen werden die Beschäftigten beim Berliner Senat oder den Bezirken nach dem Tarifvertrag für die Landesbeschäftigten bezahlt. Für sie gelten die aktuellen Tarifverhandlungen nicht.

Verdi und Beamtenbund dbb verlangen 4,8 Prozent mehr Lohn

Bei der zweiten Verhandlungsrunde am vergangenen Wochenende hatte es keine Annäherung gegeben. Verdi und der Beamtenbund dbb verlangen 4,8 Prozent mehr Lohn. Den Beschäftigten sollen mindestens 150 Euro mehr pro Monat zugesichert werden. Die Arbeitnehmervertreter fordern eine Laufzeit von zwölf Monaten, die kommunalen Arbeitgeber wollen eine längere Laufzeit. Die Kommunen hätten wegen der Corona-Krise nichts zu verteilen, argumentieren sie. Für die dritte Verhandlungsrunde wollen die Tarifparteien am 22. und 23. Oktober zusammenkommen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 25. September 2020 08:19 Uhr

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