Senat führt weiter Gespräche über «Hauptstadtzulage»

Senat führt weiter Gespräche über «Hauptstadtzulage»

Im Konflikt um die «Hauptstadtzulage» für Berliner Landesbedienstete gibt es noch keine Lösung. «Es werden Gespräche geführt», sagte Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) am Dienstag im Anschluss an die Sitzung des Senats. Auch mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) solle noch einmal gesprochen werden. Details sollen erst nach den Gesprächen mitgeteilt werden.

Senats-Pressekonferenz

© dpa

Matthias Kollatz (SPD), Finanzsenator von Berlin, spricht im Roten Rathaus bei der Senats-Pressekonferenz.

Die Berliner Landesbediensteten sollten eigentlich ab November eine Zulage von 150 Euro im Monat erhalten. Das hat die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) abgelehnt. Es drohen Sanktionen bis zum Ausschluss aus der TdL, wenn Berlin das ignorieren sollte. Die TdL führt auf Arbeitgeberseite die Tarifverhandlungen über die Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Bundesländer.
Die «Hauptstadtzulage» sollen nach einer Vereinbarung der rot-rot-grünen Koalition die rund 125 000 Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst erhalten, die weniger als 5000 Euro verdienen. Das Land rechnet dafür mit Ausgaben von 250 Millionen Euro pro Jahr.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 25. August 2020 14:23 Uhr

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