Städtetag fordert Härte bei Verstößen gegen Corona-Auflagen

Städtetag fordert Härte bei Verstößen gegen Corona-Auflagen

Der Deutsche Städtetag hat ein hartes Vorgehen gegen Demonstranten gefordert, die die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie nicht einhalten.

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages

© dpa

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages.

Zwar sei das Demonstrationsrecht ein hohes Gut, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy den Zeitungen der Funke Mediengruppe (3. August 2020). «Aber aus Demonstrationen heraus dürfen sich nicht neue Corona-Hotspots entwickeln. Es ist unverantwortlich, auf so engem Raum die Regeln und Auflagen nicht einzuhalten.» Er verlangte, in solchen Fällen Bußgelder zu verhängen.

Rund 20 000 Demonstranten versammelten sich zu Kundgebung

Trotz steigender Infektionszahlen hatten sich am Samstag nach Schätzungen der Polizei bis zu 17 000 Menschen an einem Protestzug gegen die staatlichen Corona-Auflagen in Berlin beteiligt. Rund 20 000 versammelten sich anschließend zu einer Kundgebung. Weil die Demonstranten Abstandsregeln und Maskenpflicht ignorierten, löste die Polizei die Kundgebung schließlich auf. Während der Proteste dokumentierte die Polizei Verstöße gegen die Corona-Auflagen für eine mögliche spätere Verfolgung.
Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Berlin
© dpa

Reichsflagge und Hippies: Tausende gegen Corona-Auflagen

Unter Reichsflaggen und Protestschildern demonstrieren Tausende in Berlin gegen die staatliche Corona-Auflagen. Hygienemaßnahmen wie Abstand und Masken werden weitgehend ignoriert - das bringt schließlich die Polizei auf den Plan. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 3. August 2020 08:49 Uhr

Weitere Meldungen