Was krabbelt denn da? Nabu ruft zum Insektenzählen auf

Was krabbelt denn da? Nabu ruft zum Insektenzählen auf

Naturliebhaber sind von Freitag (31. Juli 2020) an zur Teilnahme an der zweiten Insektenzählung des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) in diesem Sommer aufgerufen. Es gehe darum, in der Zeit bis zum 9. August eine Stunde lang alle Sechsbeiner zu zählen und zu erfassen, teilte der Nabu vorab mit.

Naturschützer rufen zum Insektenzählen auf

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Zwei Marienkäfer paaren sich auf einem Zweig. Ab Freitag sollen die Menschen bundesweit Insekten zählen.

«Am besten zählt es sich an einem warmen, sonnigen Tag draußen.» Auf lange Sicht sollen die jährlich beim «Insektensommer» erhobenen Daten helfen, die Entwicklung der Insektenwelt besser zu verstehen. Mit der Aktion will der Nabu auch auf die Bedeutung der Insekten für den Menschen und auf die Gefährdung vieler Arten hinweisen. Beispiel Schmetterlinge: Mindestens 60 Schmetterlingsarten seien in Deutschland ausgestorben, erklärt der Nabu unter Berufung auf das Bundesamt für Naturschutz. 494 weitere Arten sind demnach vom Aussterben bedroht oder stark gefährdet.

Nabu stellt zahlreiche Materialien online zur Verfügung

Auch Menschen, die sich nicht so gut mit Insekten auskennen, können mitmachen: Der Nabu stellt im Internet eine Reihe von Materialien zur Verfügung, zum Beispiel eine Zählhilfe mit häufigen Arten zum Ausdrucken und Bestimmungshilfen («Insektentrainer»). Im vergangenen Jahr beteiligten sich nach Nabu-Angaben mehr als 16 000 Menschen an der Aktion. In einem ersten Durchlauf im Juni 2020 zählten Teilnehmer am häufigsten die Steinhummel.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 30. Juli 2020 12:29 Uhr

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