Greenpeace-Protest gegen Rüstungspläne

Greenpeace-Protest gegen Rüstungspläne

Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace haben am 29. Juli 2020 am Bundesverteidigungsministerium in Berlin gegen die Anschaffung neuer atomwaffenfähiger Militärjets für mehrere Milliarden Euro protestiert.

  • Greenpeace Protest (1)© dpa
    29.07.2020, Berlin: Greenpeace Aktivisten demonstrieren vor dem Bundesministerium für Verteidigung.
  • Greenpeace Protest (3)© dpa
    29.07.2020, Berlin: Greenpeace Aktivisten bringen ein riesiges Banner gegenüber dem Bundesministerium für Verteidigung an.
  • Greenpeace Protest (2)© dpa
    29.07.2020, Berlin: Greenpeace Aktivisten bringen ein riesiges Banner gegenüber dem Bundesministerium für Verteidigung an und halten Transparente hoch.
Sie brachten an der Fassade ein Plakat in der Optik eines Geldscheins mit der Zahl 7,7 Milliarden und der Aufschrift «Keine Milliarden für deutsche Atombomber!» an. Vor dem Eingang des Ministeriums war auf einem Rundbanner «Wir. Gefährden. Deutschland. Bundesministerium für Atomwaffeneinsätze» zu lesen. Die Polizei bestätigte einen Einsatz.
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Anlass ist laut Greenpeace der anstehende 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs am 06. August 1945. «Ministerin Kramp-Karrenbauer macht Deutschland durch ihre Atomwaffenpolitik zum potenziellen Angreifer und zur möglichen Zielscheibe eines Atomangriffs», sagte Christoph von Lieven, Greenpeace-Sprecher für atomare Abrüstung. «Statt Milliarden an Steuergeldern in atomare Nachrüstung zu stecken, sollte sich die Bundesregierung für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen. Die Beendigung der erweiterten nuklearen Teilhabe von Deutschland wäre ein erster Schritt.»
Das Verteidigungsministerium will die überalterte Tornado-Flotte der deutschen Luftwaffe mit bis zu 93 Eurofightern sowie 45 F-18-Kampflugzeugen ersetzen. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte dazu im April deutlich gemacht, dass eine entscheidungsreife Beschlussvorlage erst für die Jahre 2022 oder 2023 erwartet werden kann.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 29. Juli 2020 10:12 Uhr

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