Senat beschließt Lockerungen für weitere Kontaktsportarten

Senat beschließt Lockerungen für weitere Kontaktsportarten

Nach dem Amateur-Fußball dürfen sich auch die anderen Kontaktsportarten in Berlin über Lockerungen freuen. Darauf hat sich der Senat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei seiner Sitzung am Dienstag (21. Juli 2020) verständigt.

Andreas Geisel sitzt bei einer Pressekonferenz

© dpa

Andreas Geisel (SPD), Berliner Sportsenator, sitzt bei einer Pressekonferenz.

Betroffen ist der Trainingsbetrieb während der Coronavirus-Pandemie. Im Amateurfußball ist er in der Hauptstadt seit Montag vergangener Woche wieder erlaubt. Das soll nun auch für andere Kontaktsportarten möglich sein. Sportsenator Andreas Geisel (SPD) hatte für die Senatssitzung in Auftrag gegeben, eine entsprechende Entscheidung zur generellen Freigabe für den Kontaktsport vorzubereiten, sofern «dieser in festen Trainingsgruppen und unter Einhaltung eines Nutzungs- und Hygienekonzepts des jeweiligen Sportfachverbandes betrieben wird».

Schon vor einer Woche Proteste gegen strikte Verbote

Der Berliner Sport hatte sich vor gut einer Wochen in einem Offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) gewandt. Am Vortag hatten Sportlerinnen und Sportler vor dem Roten Rathaus bereits dafür demonstriert, dass der Senat die Abstandsregeln bei Kontaktsportarten abschafft. Berlin war das einzige Bundesland mit so strikten Verboten bei Kontaktsportarten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 21. Juli 2020 14:31 Uhr

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