Viele Einsätze für die Feuerwehr am Wochenende: Ein Toter

Viele Einsätze für die Feuerwehr am Wochenende: Ein Toter

Mehrere aufwendige Einsätze haben die Berliner Feuerwehr am Wochenende beschäftigt.

Feuerwehr

© dpa

Ein Mann starb in der Nacht zu Sonntag (19. Juli 2020) nach einem Sprung in die Spree. Ein Passant sah den 30-Jährigen nahe der East Side Gallery im Wasser und versuchte ihn am frühen Morgen gegen 2 Uhr zu retten, wie eine Polizeisprecherin am Sonntag sagte. Ein Beamter der Bundespolizei kam hinzu, zog den Mann aus dem Wasser und reanimierte ihn erfolgreich. Rettungskräfte der Feuerwehr versorgen den Mann und brachten ihn ins Krankenhaus, wo er später aber starb.
Kurz danach rückte die Feuerwehr nach Hakenfelde aus, wo das Vordach eines Doppelhauses in Flammen stand. «Es brannten rund 100 Quadratmeter des Daches, Verletzte gab es keine», sagte ein Feuerwehrsprecher am Sonntag. Rund zwei Stunden war die Feuerwehr vor Ort, weil Teile des Daches entfernt werden mussten.
Am Samstag wurden drei Autos in einer Tiefgarage in Charlottenburg durch ein Feuer vollständig zerstört. Die Feuerwehr war am Vormittag mit 55 Kräften etwa drei Stunden lang im Einsatz. Wie ein Sprecher schilderte, machten Sonne und Wärme den Löschtrupps zu schaffen. Wegen der kräftezehrenden Bedingungen wurde die Zahl der Einsatzkräfte von zunächst 30 auf 55 erhöht. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.
Zudem bargen Taucher der Feuerwehr ein auf der Spree gesunkenes Sportboot und legten eine Ölsperre, wie die Feuerwehr twitterte. Später brannten ein Müllbunker der Berliner Stadtreinigung (BSR) in Britz sowie eine Wohnung in einem dreigeschossigen Wohngebäude in Zehlendorf. Verletzt wurde bei beiden Bränden niemand.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 20. Juli 2020 08:51 Uhr

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