«Unteilbar»-Demonstration: Solidaritäts-Band wird gespannt

«Unteilbar»-Demonstration: Solidaritäts-Band wird gespannt

Demonstranten haben in Berlin-Mitte begonnen, ein «Band der Solidarität» zu spannen: Mit Abstand zueinander stellten sich die ersten Teilnehmenden kurz vor Beginn der «Unteilbar»-Demonstration auf, manche hielten ein buntes Band in den Händen oder banden es sich um die Hüften. Am Brandenburger Tor, wo die geplant neun Kilometer lange Menschenkette startet, waren am Sonntag kurz vor 14 Uhr aber auch noch Touristen unterwegs.

«Unteilbar» steht auf einem Plakat der Demonstrierenden

© dpa

«Unteilbar» steht auf einem Plakat der Demonstrierenden.

Die Veranstalter, ein Bündnis aus 130 Initiativen und Gruppen, wollen darauf achten, dass alle Teilnehmer Mundschutz tragen. Nach Beobachtungen einer dpa-Reporterin trugen die Wartenden teils schon vor Beginn der Versammlung einen Mund-Nasen-Schutz.
Dort waren auch Mitglieder der Gruppe «Omas gegen Rechts» mit Mundschutz und teils mit pinken Wollmützen. Andere Demonstrierende hatten «Die Erde ist auch deine Mutter» mit Kreide auf den Boden geschrieben.
Die Demonstration mit 5000 angemeldeten Teilnehmern ist in verschiedene Themenabschnitte gegliedert. Die Menschen protestieren unter anderem gegen soziale Ungerechtigkeit und Rassismus.
Im Abschnitt der Partei «Bündnis 90/Grüne» auf Höhe des Einkaufszentrums Alexa am Alexanderplatz war auf Schildern etwa «Bienen brauchen die Agrarwende» oder «Evacuate Moria Now» zu lesen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 14. Juni 2020 14:12 Uhr

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