Müller: Kliniken könnten Corona-Patienten aus Moskau behandeln

Müller: Kliniken könnten Corona-Patienten aus Moskau behandeln

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat der Partnerstadt Moskau angeboten, Corona-Patienten in Berliner Krankenhäusern zu behandeln.

Michael Müller

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Michael Müller (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister.

«Zusammen mit der Charité hatten wir Italien ein Angebot gemacht, das letztlich nicht angenommen werden musste. Stattdessen nahm unsere Uniklinik Patienten aus Frankreich auf, wofür sich Präsident Emmanuel Macron vor einigen Tagen per Brief bei uns bedankte», sagte Müller dem «Tagesspiegel». «Wir wollen gern weiter helfen, wenn unsere Kliniken dafür Möglichkeiten sehen. Auch unserer Partnerstadt Moskau habe ich ein Angebot übermittelt.» Bislang habe es keine Reaktion gegeben.

Müller: Notklinik bleibt bis zum nächsten Jahr bestehen

Zur Diskussion über die Corona-Notklinik in Berlin, die bislang nicht benötigt wurde, sagte Müller: «Andere Städte hätten auch gerne eine solche Reserve. Bis nächstes Jahr wird die Notklinik auch vorgehalten. Eine zweite, heftigere Infektionswelle kann niemand ausschließen. Bis auf die Böden und Trennwände kann das gesamte medizinische Equipment danach in Berliner Kliniken zum Einsatz kommen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. Mai 2020 08:39 Uhr

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