Sportler dürfen in Berlin wieder gemeinsam trainieren

Sportler dürfen in Berlin wieder gemeinsam trainieren

Beim Sport ist in Berlin bald wieder vieles möglich, was wegen der Corona-Pandemie lange verboten war. Das gilt vor allem für Aktivitäten zusammen mit anderen: «Ab dem 15. Mai wird es möglich sein für die Sportvereine, wieder in Gemeinschaft Sport zu treiben mit einer Obergrenze von acht Teilnehmenden einschließlich der Trainer», sagte Innen- und Sportsenator Andreas Geisel (SPD) am 07. Mai 2020 nach der Sitzung des Senats, bei der die entsprechenden Beschlüsse gefasst wurden.

  • Eine Spielerin wirft beim Aufschlag den Ball nach oben© dpa
    Eine Spielerin wirft beim Aufschlag den Ball nach oben.
  • Andreas Geisel© dpa
    Andreas Geisel, der Innensenator von Berlin.
Erlaubt ist das allerdings nur im Freien und für Sportarten ohne direkten Körperkontakt. Geisel nannte als Beispiel Leichtathletik oder Tennis. Der Senat hat außerdem beschlossen, ab dem 25. Mai auch den Wettkampfbetrieb in solchen kontaktfreien Sportarten im Freien wieder zu ermöglichen. Voraussetzung sind entsprechende Hygienekonzepte.
Der Senat hat ebenfalls beschlossen, dass Strand- und Freibäder ab dem 25. Mai wieder geöffnet werden können. «Wir sagen ausdrücklich «können»» betonte Geisel. Es sei nicht sicher, ob jeder Betreiber in der Lage ist, das Datum einzuhalten, weil Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurückgeholt werden und Saisonkräfte angeworben werden müssten.
Außerdem sei entschieden worden, sogenannte Geisterspiele bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) wieder möglich zu machen. Die Vereinbarung, die die Länderchefs am Mittwoch getroffen hätten, sei im Senat nachvollzogen worden. Das gilt auch für die Traningsmöglichkeiten der Profi-Mannnschaften wie Hertha BSC oder 1. FC Union.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. Mai 2020 21:49 Uhr

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