Berlins Freibäder dürfen ab 25. Mai wieder öffnen

Berlins Freibäder dürfen ab 25. Mai wieder öffnen

Die Frei- und Strandbäder in Berlin dürfen trotz Corona-Krise ab 25. Mai unter Auflagen wieder öffnen. Das beschloss der Senat am 07. Mai 2020 nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur.

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  • Prinzenbad© dpa
    Badegäste im Prinzenbad im Stadtbezirk Kreuzberg.
Voraussetzungen für die Öffnung sind demnach ein Hygieneplan und die Einhaltung von Abstandsregeln. Bei den Berliner Bäder-Betrieben löste die Nachricht Jubel aus: «Wir freuen uns sehr», hieß es aus dem landeseigenen Unternehmen.

Sämtliche Bäder sind derzeit noch geschlossen

Wäre die Welt noch in Ordnung, lägen Wasserfreunde bereits seit Karfreitag im Strandbad Wannsee in der Sonne. Ende April hätten die ersten beheizten Sommerbäder in der Hauptstadt nachgezogen.

Online-Tickets mit Zeitfenstern sind eine Option

Startklar sind sie, wie die Berliner Bäder-Betriebe schon im April betonten. Zu den Szenarien, um Infektionen mit dem Coronavirus zu verhindern, zählt ein eingeschränkter Betrieb mit einer reduzierten Zahl von Gästen. Denn normalerweise strömen pro Tag mehr als 1000 Menschen in ein Freibad. Das dürfte in dieser Saison nicht möglich sein. Online-Tickets mit Zeitfenstern sind eine Idee. Warteschlangen an den Freibädern sollen vermieden werden.

Wasserqualität muss noch getestet werden

Gleich von null auf hundert können die Bäder indes nicht starten. Unter anderem ist vorgeschrieben, dass das Wasser vorher auf seine Qualität getestet wird. Die Verfahren dazu können eine Zeit dauern. Im Rekordjahr 2018 zählten die Berliner Bäder rund 6,7 Millionen Besucher. Der Umsatz lag bei 23 Millionen Euro. Doch in diesem Jahr herrscht seit der Schließung im März Ebbe in der Kasse.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. Mai 2020 20:29 Uhr

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