Neue Schießanlage für Polizei eröffnet

Neue Schießanlage für Polizei eröffnet

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik haben am Donnerstag in Berlin-Spandau eine neue Schießanlage für die Polizei der Bundeshauptstadt eröffnet. «Ich habe zu Beginn der Legislaturperiode angekündigt, dass wir die Ausstattung der Polizei verbessern werden. Wir halten Wort. Der «Notbetrieb» im Schießtraining hat ein Ende», sagte Geisel bei der feierlichen Schlüsselübergabe.

Schießanlage der Polizei

© dpa

Ein Polizist übt bei der Inbetriebnahme der Schießanlage der Polizei auf einer Schießbahn.

Das Gebäude wurde den Angaben zufolge innerhalb eines Jahres für 21,5 Millionen Euro fertiggestellt. Gebaut wurde es von der Berliner Immobilienmanagement-Gesellschaft (BIM). In dem modernen Bau untergebracht sind zwei Schießhallen mit jeweils sechs 25 Meter langen Schießbahnen und zwei Schulungsbereiche.
Das Training soll bereits in diesem Monat beginnen - wegen der Corona-Pandemie jedoch nur eingeschränkt. Die Anlage erfülle die Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz «nach aktuellen Erkenntnissen vollumfänglich», betonte die Polizeipräsidentin. Wegen gesundheitsgefährdender Stoffe waren alte Schießstände in der Vergangenheit immer wieder in die Schlagzeilen geraten, so dass Trainings- und Schulungsmöglichkeiten für die Beamten eingeschränkt waren.
Geisel kündigte an, dass weitere Anlagen folgen sollen. In der Cecilienstraße im Ortsteil Biesdorf etwa sollen zehn weitere Schießbahnen entstehen. Laut einem Sprecher der Polizei sollen diese im September 2020 eröffnet werden. Im nächsten Jahr folgt dann laut Geisel in der Gallwitzallee in Lankwitz ein komplettes Einsatztrainingszentrum für die Berliner Polizei.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. Mai 2020 15:41 Uhr

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