Gründer der Berliner Kurdischen Gemeinde gestorben

Gründer der Berliner Kurdischen Gemeinde gestorben

Der Gründer der Berliner Kurdischen Gemeinde, Riza Baran, ist tot. Er starb am Sonntagabend im Alter von 78 Jahren, wie ein Sprecher der Kurdischen Gemeinde Deutschland am Montag sagte. Baran sei ein Wegbereiter der Berliner Integrations- und Partizipationspolitik gewesen. «Wir haben einen langjährigen Freund und Weggefährten verloren.» Die Berliner Grünen hoben hervor, Baran habe sich große Verdienste bei der Verständigung der türkischen und kurdischen Gemeinschaften in der Stadt erworben. Baran war 1963 als Student nach Deutschland gekommen. Für die Grünen saß der Berufsschullehrer unter anderem im Abgeordnetenhaus.

Riza Baran

© dpa

Riza Baran bei der Verleihung der Verdienstordens des Landes Berlin.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. Mai 2020 18:52 Uhr

Weitere Meldungen