GEW-Vorsitzender warnt vor Problemen beim Schulstart

GEW-Vorsitzender warnt vor Problemen beim Schulstart

Für den Schulstart am Montag erwartet der Berliner GEW-Vorsitzende Tom Erdmann eine Reihe praktischer Probleme. Schrittweise wieder mit der Schule zu beginnen, sei sicher möglich, auch wenn es nach der weitgehenden Absage der Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss (MSA) keinen Grund mehr dafür gebe, mit dem Unterricht für alle 10. Klassen zu starten, sagte Erdmann der Deutschen Presse-Agentur. «Ich hätte mir gewünscht, dass die Schulen selbst entscheiden, welche Schülerinnen und Schüler mit der Schule beginnen.»

GEW-Vorsitzender Tom Erdmann

© dpa

Tom Erdmann, GEW-Vorsitzender des Landes Berlin steht vor einer Schule.

Er gehe aber nicht davon aus, dass die Schulöffnung problemlos funktioniere. Es werde regelmäßig Verstöße gegen das Abstandsgebot geben. «Das muss man einkalkulieren. Und damit steigt auch das Infektionsrisko. Und entsprechend wird man die Schulöffnungen nur sehr langsam vollziehen können, um die Chance zu haben gegenzusteuern.»
Nach den Zehnklässlern sollen im nächsten Schritt am 4. Mai die elften Klassen an Gymnasien, die neunten und zwölften Klassen an den Integrierten Sekundarschulen (ISS) und die sechsten Klassen an den Grundschulen wieder zurück in die Schule kommen. Die Abiturprüfungen haben bereits am vergangenen Montag begonnen, während die Schulen ansonsten noch geschlossen waren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 24. April 2020 10:24 Uhr

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