«LernBrücken»: Hilfsprojekt für Schüler aus bildungsfernen Familien

«LernBrücken»: Hilfsprojekt für Schüler aus bildungsfernen Familien

In Berlin sollen Schüler aus bildungsfernen Familien stärker unterstützt werden, damit sie in der Zeit der Schulschließungen wegen des Coronavirus nicht den Anschluss verlieren.

Sandra Scheeres gestikuliert

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Sandra Scheeres (SPD), Bildungssenatorin von Berlin, gestikuliert

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) sowie die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung starteten dazu am Freitag das Projekt «LernBrücken».

Fachleute helfen Schülern beim häuslichen Lernen

Fachleute diverser Jugendhilfeeinrichtungen kümmern sich dabei um Schüler, denen in der Familie niemand beim häuslichen Lernen hilft oder die zu Hause keinen Computer, keine Internetverbindung oder kein Festnetz haben. Sie sollen gezielt kontaktiert und mit Lernhilfen versorgt werden. Regelmäßig sollen sie zudem Feedback bekommen, um sie zu motivieren und psychisch zu stärken, wie es hieß. Das ganze geschieht in Kooperation mit der jeweiligen Schule.

Schüler in Risikolagen nicht vergessen

«Eine Gruppe von Kinder und Jugendlichen darf während der Schulschließungen keinesfalls vergessen werden: Das sind jene Schülerinnen und Schüler, die in Risikolagen aufwachsen», erklärte Scheeres. «Sie brauchen gerade jetzt besondere Aufmerksamkeit.» Konkret geht es zum Beispiel um Kinder aus Familien mit wenig Geld oder mit ausländischen Wurzeln.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. April 2020 13:18 Uhr

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