Berliner Grundschüler sollen mehr Bio-Essen bekommen

Berliner Grundschüler sollen mehr Bio-Essen bekommen

Mehr Bio-Essen an Berliner Grundschulen geplant: Catering-Unternehmen sollen bei der Zubereitung von Schulessen schrittweise mehr Bio-Lebensmittel verwenden. Bis Sommer 2021 soll der Anteil auf 50 Prozent wachsen. Diese Änderung ist Teil der Ernährungsstrategie, die Verbraucherschutzsenator Dirk Behrendt (Grüne) am Mittwoch im Roten Rathaus vorgestellt hat.

Fisch wird in einer Schule auf den Teller eines Schülers gelegt

© dpa

Eine Küchenhelferin legt an einer Gesamtschule ein Stück Fisch auf einen Teller eines Schülers.

Derzeit sind Caterer verpflichtet, 15 Prozent Bio-Lebensmittel zu verwenden. Die Änderungen beziehen sich allerdings nur auf künftige Ausschreibungen, mit denen neue Essenslieferanten gesucht werden. Seit diesem Schuljahr ist das Mittagessen für Berliner Grundschüler kostenlos.
Besseres Essen an Schulen und in öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern ist zentraler Bestandteil der Ernährungsstrategie. Sie wurde am Dienstag vom Senat verabschiedet. An der Erarbeitung in den vergangenen Jahren war der Ernährungsrat beteiligt. Dem Gremium gehören unter anderem Erzeuger und Restaurantbetreiber an.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 11. Dezember 2019 16:45 Uhr

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