Brot für die Welt Präsidentin kritisiert Industriestaaten

Brot für die Welt Präsidentin kritisiert Industriestaaten

Die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel, hat massive Kritik an den Industrieländern geübt. Als Folge des Klimawandels entstünden neben Kriegen auch zunehmend Hungerkrisen, armen Ländern werde aber nicht angemessen geholfen, sagte die Pfarrerin der Deutschen Presse-Agentur zur Eröffnung der Spendenaktion des Hilfswerks am Sonntag in Rendsburg in Schleswig-Holstein. Der Klimawandel sei ein zentraler Armutstreiber der Welt. Neben Entwicklungshilfe müssten die Industriestaaten daher zusätzliche Mittel bereitstellen, denn vor allem sie seien schuld am Klimawandel.

Cornelia Füllkrug-Weitzel

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Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von "Brot für die Welt".

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 30. November 2019 10:02 Uhr

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