Freiheitswolke am Brandenburger Tor abgebaut

Freiheitswolke am Brandenburger Tor abgebaut

Nach den Feiern zum 30. Jahrestag des Mauerfalls gibt es ein großes Interesse an den Bändern der Freiheitswolke, die am Brandenburger Tor in Berlin schwebte.

Freiheitswolke

© dpa

Die Freiheitswolke am Brandenburger Tor ist zu sehen.

Institutionen und Archive hätten angefragt, ob sie die Streifen mit Wünschen, Hoffnungen und Ideen von 30 000 Menschen bekommen könnten, sagte eine Sprecherin der Kulturprojekte GmbH am 11. November 2019. Auch die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur habe ihr Interesse angemeldet, hieß es. Die Landesgesellschaft hatte das Jubiläum im Auftrag des rot-rot-grünen Senats organisiert.
Die inzwischen abgebaute Kunstinstallation «Visions in Motion» des US-amerikanischen Künstlers Patrick Shearn war in den Tagen vor dem Jubiläum am 9. November eine Attraktion für Berliner und Touristen. Gerade abends machten Besucher unter der stimmungsvoll illuminierten Wolke Selfies oder erzählten sich ihre Geschichten.
Für die Installation, die auf einer Länge von 150 Metern über der Straße des 17. Juni aufgespannt war, waren mehrere tausend Meter Seil und Hunderte Knoten mit den Bändern verbunden worden, die sich im Wind bewegten. Damit sollte an die Transparente der Demonstranten aus dem Herbst 1989 erinnert werden. Eine Verlängerung kam laut Kulturprojekte nicht in Frage - die Straße müsse wieder für den Verkehr frei werden, hieß es.
Visions in Motion (1)
© dpa

Fotos: Visions in Motion

"Your vision in the sky above Berlin": Under this motto, artists Patrick Shearn and cultural projects Berlin collected 30,000 messages for the 30th anniversary of the fall of the Berlin Wall. The result is the art installation on the Straße des 17. Juni "Visions in Motion". mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 11. November 2019 16:15 Uhr

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