Bombenentschärfung in Hellersdorf beginnt: Evakuierung abgeschlossen

Bombenentschärfung in Hellersdorf beginnt: Evakuierung abgeschlossen

Nach mehrstündiger Evakuierung hat in Hellersdorf die Entschärfung einer 250-Kilo Weltkriegsbombe begonnen.

Bombenentschärfung in Hellersdorf

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Polizisten stehen zwischen Polizeiwagen an einer abgesperrten Straße in Hellersdorf. Dort soll heute eine 250-Kilo-Weltkriegsbombe entschärft werden. Die Bombe war bei Bauarbeiten gefunden worden. Mehrere Tausend Anwohner sollten für die Entschärfung ihre Wohnungen verlassen. Unter anderem bleiben Schulen geschlossen.

Spezialisten planten, den Zünder mit einer bewährten Methode herauszuschneiden und dann zu zerstören, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Bombe selbst solle danach zum Sprengplatz Grunewald transportiert und dort zu einem späteren Zeitpunkt gesprengt werden. Die Entschärfung dauere circa eine bis anderthalb Stunden, sollten keine Komplikationen auftreten, hieß es. Auch der Luftraum über dem Gebiet sei gesperrt.

Beginn der Entschärfung verzögerte sich

Seit dem Morgen den 11. November 2019 waren mehr als 200 Kräfte der Polizei im Einsatz, um die Bewohner im Sperrkreis zum Verlassen ihrer Wohnungen aufzurufen. Weil unerwartet viele Menschen ihre Wohnungen nicht selbst verlassen konnten, mussten mehr Krankentransporte organisiert werden. Dadurch verzögerte sich der Beginn der Entschärfung. In dem Bereich leben 13 000 Menschen. Die Bombe war am Donnerstag (07. November 2019) bei Bauarbeiten auf dem Gelände des Stadtguts Alt-Hellersdorf gefunden worden. Von ihr gehe keine unmittelbare Gefahr aus, hieß es.
Baustelle
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 11. November 2019 14:02 Uhr

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