22 000 Sumpfkrebse in Berlin gefangen

22 000 Sumpfkrebse in Berlin gefangen

Im zweiten Bekämpfungsjahr ist die Zahl der in Berlin gefangenen Roten Amerikanischen Sumpfkrebse deutlich zurückgegangen.

Roter amerikanischer Sumpfkrebs

© dpa

Ein roter amerikanischer Sumpfkrebs (Procambarus clarkii) ist zu sehen.

Vom Saisonbeginn im April bis Ende September seien rund 22 000 Exemplare ins Netz gegangen, sagte Derk Ehlert von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf dpa-Anfrage. Das ist etwas mehr als die Hälfte der Vorjahresmenge, die insgesamt bei 38 000 lag. Größtenteils stammen die Fänge aus den Gewässern im Tiergarten in Mitte (9000) und dem Britzer Garten in Neukölln (13 000). Weil die Allesfresser als Gefahr für heimische Arten und Ökosysteme gesehen werden, ist die Eindämmung EU-weit geboten.
Amerikanischer Sumpfkrebs in Berlin
© dpa

Berlins wilde Sumpfkrebse kommen auf den Teller

Die im Vorjahr in großer Zahl in Berlin entdeckten Sumpfkrebse können bedenkenlos gegessen werden. Bei Tests auf Schwermetalle und Schadstoffe seien keine Grenzwerte überschritten worden, sagte… mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 14. Oktober 2019 09:49 Uhr

Weitere Meldungen