Grüne wollen beim Klimaschutz eine Schippe drauflegen

Grüne wollen beim Klimaschutz eine Schippe drauflegen

Die Grünen halten größere Anstrengungen für den Klimaschutz in Berlin für nötig. Zwar habe die rot-rot-grüne Koalition in den vergangenen Jahren mit dem Ausstieg aus der Braunkohle, dem bis 2030 festgelegten Ausstieg aus der Steinkohle, Deutschlands erstem Mobilitätsgesetz oder der Solaroffensive einiges in Bewegung gesetzt, sagte Grünen-Fraktionschefin Silke Gebel am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. «Wir müssen uns aber auch immer fragen, müssen wir nicht noch eine Schippe obendrauf legen bei all den Maßnahmen, die wir für ein klimagerechtes Berlin in Gang bringen.»

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Das Logo von Bündnis 90/Die Grünen steht auf einem Aufsteller der Partei. Foto: Stefan Sauer/Archiv

Bislang peilt Berlin das Ziel an, bis 2050 klimaneutral zu werden. Das heißt, die energiebedingten Emissionen von Kohlendioxid (CO2) sollen bis dahin um mindestens 85 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden.
«Die Wissenschaft sagt, wir müssen 2035 klimaneutral sein, um die Erderhitzung auf unter zwei Grad zu begrenzen», sagte Gebel nun. «Damit müssen wir uns auseinandersetzen.» Deshalb plane die Koalition eine Studie zu der Frage, welche Maßnahmen Berlin ergreifen müsse, um noch schneller CO2 einzusparen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 26. September 2019 11:20 Uhr

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