House of one: Christen, Juden und Muslime bauen gemeinsames Religionshaus

House of one: Christen, Juden und Muslime bauen gemeinsames Religionshaus

Auf dem Gelände der zur DDR-Zeit abgerissenen Petrikirche in Mitte starten am heutigen Montagmittag die Bauarbeiten zum Mehrreligionenhaus House of one.

  • House of one© dpa
    Ein Model des Bet- und Lehrhauses, das «House of One», steht auf dem Petriplatz
  • Petrikirche© dpa
    Informationstafel zur historischen Petrikirche am Petriplatz in Berlin.
Für 43,5 Millionen Euro soll dort ein gemeinsames religiöses Gebäude für Christen, Juden und Muslime entstehen, sagte eine Sprecherin der Stiftung House of one. Herzstück sei ein zentraler Raum für Veranstaltungen wie Konzerte oder Lesungen.
Um den Raum herum sollen die einzelnen Religionen ihre eigenen Bereiche bekommen. «Wir wollen Annäherung, aber keine Vermischung. Jeder behält seine eigenen Traditionen». In den gemeinsamen Gebeten der drei Religionen soll darauf besonderen Wert gelegt werden.
Von der früheren Petrikirche sind Reste des Bodens erhalten geblieben, die durch ein Fenster weiterhin sichtbar bleiben sollen. Zum Auftakt am 16. September 2019 wird auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) erwartet.
Bevor das Fundament gegossen werden könne, müsse zunächst der schwammige Untergrund befestigt werden. Daher werden die Arbeiter zunächst tiefe Bohrlöcher erstellen und diese zur Stabilisierung mit Beton verfüllen. Der Bund und das Land Berlin beteiligen sich an den Baukosten mit jeweils 10 Millionen Euro. Aus privaten Spenden und öffentlichen Zuwendungen kommen weitere 8,5 Millionen Euro zusammen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. September 2019 10:17 Uhr

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