Berliner Zoo informiert: Bald Klarheit über Panda-Nachwuchs

Berliner Zoo informiert: Bald Klarheit über Panda-Nachwuchs

Kann sich auch Berlin bald über Panda-Nachwuchs freuen? Der Hauptstadt-Zoo will am Mittwoch über die mögliche Trächtigkeit von Pandaweibchen Meng Meng (6) informieren. Vorgestellt würden erste Ergebnisse der regelmäßigen Ultraschall- und Hormonuntersuchungen, teilte der Zoo am 12. August 2019 mit.

Zoo Berlin

© dpa

Panda Meng Meng sitzt in seinem Gehege im Zoo und frisst Bambus.

Erstmals hatte der Zoo in diesem April Paarungsversuche zwischen Meng Meng und Männchen Jiao Qing (9) ermöglicht, die sonst in getrennten Gehegen leben. Beide galten als unerfahren. Um die Wahrscheinlichkeit auf Nachwuchs zu erhöhen, wurde Meng Meng danach auch künstlich besamt. Das Zeitfenster, in dem Pandaweibchen empfängnisbereit sind, ist mit maximal 72 Stunden sehr kurz.
Im Frühjahr hieß es, im Erfolgsfall könnte es im Juli/August Nachwuchs geben. Ganz genau lässt sich ein möglicher Termin wegen der sogenannten Keimruhe nicht berechnen: Das ist eine Phase von unbestimmter Dauer, in der sich die befruchtete Eizelle bei manchen Tierarten nicht weiterentwickelt.
In einem belgischen Zoo waren erst vergangene Woche Panda-Zwillinge zur Welt gekommen: winzig und beinahe haarlos. Auch in dem Fall war die Mutter künstlich besamt worden. Die seltenen Pandas sind Leihgaben Chinas. Das Land betrachtet auch im Ausland geborene Bären als Eigentum.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 12. August 2019 16:13 Uhr

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