Kinder bekommen weniger Taschengeld

Kinder bekommen weniger Taschengeld

Kinder in Deutschland bekommen im Monat rund vier Euro weniger Taschengeld als noch vor zwei Jahren. Das geht aus einer repräsentativen Studie im Auftrag von sechs Zeitschriftenverlagen über das Konsumverhalten von Heranwachsenden hervor, die am Dienstag (6. August 2019) in Berlin vorgestellt wurde.

Euro-Geldscheine

© dpa

20,52 Euro bekamen Kinder zwischen vier und 13 Jahren zum Umfragezeitpunkt monatlich im Schnitt. Das sind laut Kinder-Medien-Studie 2019 rund vier Euro weniger als noch vor zwei Jahren. Als einen der Gründe vermuten die Experten, dass Familien immer mehr Handyverträge oder digitale Käufe für ihre Kinder abschließen.

Weniger Taschengeld, aber nicht weniger Konsum

Dies können beispielsweise Filmdownloads, In-App-Käufe oder Computerspiele sein, wie Malte Riken aus der Verlagsleitung beim Zeit-Verlag erklärt. Konkrete Gründe dafür, warum Kinder weniger Taschengeld haben, liefere die Studie aber nicht. Gleichzeitig gebe es aber auch keine Indizien dafür, dass Kinder weniger konsumieren.

Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren berücksichtigt

Für die Studie wurden Konsum- und Freizeitvorlieben von Kindern im Alter von 4 bis 13 Jahren untersucht. Auftraggeber für die Untersuchung waren die Verlagshäuser Blue Ocean Entertainment, Egmont Ehapa Media, Gruner + Jahr, Panini Verlags GmbH, Spiegel-Verlag und der Zeit Verlag.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 6. August 2019 13:16 Uhr

Weitere Meldungen