Russische «Nachtwölfe» am Sowjetischen Ehrenmal

Russische «Nachtwölfe» am Sowjetischen Ehrenmal

Der nationalistische russische Biker-Club «Nachtwölfe» hat am Sowjetischen Ehrenmal in Treptow der russischen Kriegstoten gedacht.

Russische Rocker «Nachtwölfe»

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Mitglieder des russischen Motorradclubs «Nachtwölfe» und Anhänger am Sowjetischen Ehrenmal in Treptow.

Die Teilnehmer des Konvois legten am Donnerstag (9. Mai 2019) Nelken nieder, schwenkten Fahnen und posierten mit Transparenten. Anlass war der 74. Jahrestag des Kriegsendes. In Russland wird der 9. Mai als «Tag des Sieges» über Hitlerdeutschland gefeiert. In Moskau rief Kremlchef Wladimir Putin bei einer Militärparade zur internationalen Zusammenarbeit gegen Terrorismus und Neonazismus auf.
In Berlin fuhren laut Polizei etwa 100 Teilnehmer in dem Motorrad-Konvoi durch die Stadt. Es habe keine besonderen Vorkommnisse gegeben, sagte eine Sprecherin. Es sei lediglich der Verkehr gesichert worden. Der Club sei angekündigt gewesen. Die Tour der «Nachtwölfe» von Moskau in die deutsche Hauptstadt sollte an den Vormarsch der Roten Armee am Ende des Zweiten Weltkriegs erinnern.
Die Motorradfahrer gelten als Unterstützer des russischen Präsidenten Wladimir Putin und der völkerrechtswidrigen Annexion der ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim durch Russland. Zuvor hatten die «Nachtwölfe» in Prag Station gemacht. Dort legten sie am Montag Blumen in einer sowjetischen Kriegsgräberstätte nieder. Dutzende Gegendemonstranten hatten vor den Toren des Friedhofs US-amerikanische, Nato- und Europaflaggen geschwenkt.
Sowjetisches Ehrenmal Treptow
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Sowjetisches Ehrenmal Treptow

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 10. Mai 2019 09:06 Uhr

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