«Fusion»-Festival: Behörden wollen weiter freien Zutritt

«Fusion»-Festival: Behörden wollen weiter freien Zutritt

Die Behörden an der Mecklenburgischen Seenplatte fordern weiter freien Zutritt zum «Fusion»-Festivalgelände in Lärz, geben sich aber auch kompromissbereit. Das machten Landrat Heiko Kärger (CDU) und Neubrandenburgs Polizeipräsident Nils Hoffmann-Ritterbusch am Dienstag in Neubrandenburg deutlich.

«Lassen sie uns reden, ein Miteinander wäre mir wichtig», sagte Hoffmann-Ritterbusch in Richtung des Veranstalters, des Berliner Vereins Kulturkosmos. Die Behörden wollen sich noch einmal mit dem Veranstalter treffen. Eine Entscheidung über das «Fusion»-Festival soll nach dem 16. Mai fallen.
Der Veranstalter muss noch mehrere Auflagen erfüllen, die aber lösbar seien, sagte Kärger. Der Verein lehnt bisher vor allem eine Polizeistation auf dem Festivalgelände ab. Die Philosophie des Festivals baue auf Freiheit der Kunst und freie Entfaltung der Gäste, was mit Polizeikontrollen nicht gehe.
Die «Fusion» wird seit 1997 auf einem ehemaligen russischen Militärflugplatz veranstaltet. In diesem Jahr werden Ende Juni rund 70 000 Menschen erwartet. Nach Angaben der Veranstalter geht es bei der «Fusion» um Musik unterschiedlichster Spielarten, Theater, Performance und Kino bis hin zu Installationen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 7. Mai 2019 16:30 Uhr

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