Volleys wollen «ordentlichen» Abschied aus der Königsklasse

Volleys wollen «ordentlichen» Abschied aus der Königsklasse

Eine Chance aufs Weiterkommen haben die Berlin Volleys in der Champions League nicht mehr. Dennoch betrachtet der deutsche Meister das letzte Gruppenspiel am Mittwoch (18.00 Uhr) bei Polen Meister PGE Skra Belchatow keineswegs nur als Pflichtübung. «Wir wollen uns mit einer ordentlichen Leistung verabschieden», sagte Manager Kaweh Niroomand der Deutschen Presse-Agentur.

Kaweh Niroomand während einer Pressekonferenz

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Der Manager der Berlin Volleys, Kaweh Niroomand, während einer Pressekonferenz. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Er sieht die Partie auch als Chance, die Entwicklung der Mannschaft voranzutreiben, denn «Spieler wie Moritz Reichert und Benjamin Patch, die zu Saisonbeginn verletzt waren, können da auf Champions-League-Niveau weiter an ihrem Rhythmus arbeiten».
Nach fünf Spieltagen sind die BR Volleys mit fünf von 15 möglichen Punkten Letzter in ihrer Vierergruppe. «Bei der Ausgeglichenheit in unserer Gruppe war mehr drin», klagt Niroomand. «Wir haben die Möglichkeit verpasst, in Europa einen Schritt weiter voranzukommen.»
Das Hinspiel gegen Belchatow haben die BR Volleys Mitte Januar mit 0:3 verloren. Doch Niroomand registriert seither einen deutlichen Leistungszuwachs. «Ein paar Mechanismen funktionieren jetzt endlich», sagte der Manager.
Diesen Fortschritt verdankt die Mannschaft besonders dem nachverpflichteten Sergej Grankin. Doch der russische Zuspieler ist in der Champions League nicht spielberechtigt. «Natürlich fehlt ein Grankin überall und immer», sagte Niroomand, «aber in unserem letzten Champions-League-Spiel in Maaseik hat Sebastian Kühner als Stellvertreter seine Sache sehr ordentlich gemacht.» Den BR Volleys war beim belgischen Meister ein überraschender 3:2-Erfolg gelungen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 26. Februar 2019 11:20 Uhr

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