Vattenfall: «Unglückliche Komponenten» bei Stromausfall

Vattenfall: «Unglückliche Komponenten» bei Stromausfall

Die Behebung des großflächigen Stromausfalls im Berliner Ortsteil Köpenick birgt laut dem Energiekonzern Vattenfall Tücken.

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Die Behebung des großflächigen Stromausfalls in Köpenick birgt laut dem Energiekonzern Vattenfall

Es kämen mehrere «unglückliche Komponenten» zusammen, die man in dieser Form noch nicht gehabt habe, sagte Julia Klausch, Sprecherin für das Stromnetz Berlin, am Mittwoch (20. Februar 2019). «Die bauliche Situation lässt wenig Spielräume.» Den Ausfall wie angestrebt bis 15.00 Uhr am Mittwoch zu beheben, werde «sportlich». «Wir tun, was wir können.» Man wolle sauber, sicher und sorgfältig arbeiten.
Längere und flächendeckendere Stromausfälle habe es in Berlin aber durchaus schon gegeben, so Klausch. Zu den Besonderheiten zähle aktuell, dass die Reparatur an der Salvador-Allende-Brücke unter sehr beengten Bedingungen stattfinde - Brücken bedeuteten immer einen Engpass. Die Baugrube biete nur Platz für vier bis sechs Arbeiter, hieß es. Die Kabel verliefen über die Brücke.
Bei einer Bohrung bei Bauarbeiten an der Brücke war am Dienstagnachmittag neben dem Hauptkabel auch das Ersatzkabel beschädigt worden. Die verantwortliche Firma habe sich vorab nicht über deren Verlauf informiert, sagte Klausch. Von dem Stromausfall sind etwa 31.000 Haushalte und 2000 Gewerbebetriebe betroffen. Zunächst hatte es geheißen, der Ausfall könnte bereits in der Nacht zu Mittwoch behoben werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 20. Februar 2019 11:55 Uhr

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