Massenkündigungen in Kita: Senat arbeitet an Lösung

Massenkündigungen in Kita: Senat arbeitet an Lösung

Nach einer Massenkündigung in der Berliner Kindertagesstätte «Notenzwerge» arbeiten die Senatsverwaltung und der Bezirk Tempelhof-Schöneberg an einer Lösung für die betroffenen Kinder. Es werde in Betracht gezogen, sie bei anderen Trägern unterzubringen, Personal zu vermitteln oder die Kosten für private Betreuung zu übernehmen, teilte die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie am Donnerstag mit. Die Situation sei zuletzt nicht akzeptabel gewesen, hieß es weiter.

Gummistiefel und Regenhosen

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Gummistiefel und Regenhosen hängen an einem Regal. Foto: Christian Charisius/Archiv

In der von einem freien Träger geführten Kita wurden aufgrund einer extremen Personalnot die Verträge von 221 Kindern zum 28. Februar gekündigt. 108 Kinder erhalten laut Senatsverwaltung einen Anschlussvertrag. Die Übrigen können die Kita vorerst nicht weiter besuchen. In seiner Dimension sei der Fall in Berlin einmalig, teilte die Senatsverwaltung weiter mit.
Unterdessen kritisiert die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). «Es kann nicht sein, dass ein Träger mit Zeitarbeitsfirmen zusammenarbeitet, die allerdings eine kontinuierliche Arbeit nicht gewährleisten können», teilte die CDA-Vorsitzende Gabi Gassner mit. Die CDA ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 31. Januar 2019 13:00 Uhr

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