Ostdeutsche Agrarminister gegen Kappung bei EU-Förderung

Ostdeutsche Agrarminister gegen Kappung bei EU-Förderung

Die Agrarminister der ostdeutschen Länder sowie die Bauernverbände haben sich erneut gegen eine Kappung bei der Förderung der Landwirtschaft in der EU ausgesprochen. Die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe in Ostdeutschland sei historisch gewachsen und müsse berücksichtigt werden, sagte Thüringens Agrarministerin Birgit Keller (Linke) nach einem Treffen mit ihren Amtskollegen in Berlin. Darin seien sich die Politiker auch mit den Präsidenten der ostdeutschen Bauernverbände einig, die ebenfalls an dem Treffen in der Thüringer Landesvertretung teilgenommen hätten.

Birgit Keller

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Thüringens Landwirtschaftsministerin Birgit Keller (Die Linke) während einer Pressekonferenz. Foto: Martin Schutt/Archiv

Große wie kleine Agrarbetriebe leisteten einen unschätzbaren Beitrag für die Versorgung der Gesellschaft, betonte Keller. Deshalb sei es nur gerecht, jeden Hektar gleich zu fördern. In der EU gibt es Überlegungen, die Agrarsubventionen neu zu ordnen. Dabei könnte es eine Obergrenze für die Direktzahlungen an Bauern geben, was bei Großbetrieben zu Einbußen führen würde.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 17. Januar 2019 18:10 Uhr

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