Planetarien und Sternwarten verlieren im Sommer Besucher

Planetarien und Sternwarten verlieren im Sommer Besucher

In den Berliner Planetarien und Sternwarten ist die Besucherzahl nach dem Rekord 2017 im vergangenen Jahr gesunken. Statt 350 000 blickten dort 2018 noch rund 330 000 Menschen in die Sterne. «Grund für den leichten Rückgang ist der heiße, sehr lange Sommer», erläutert Sprecherin Franziska Schultze. Die Zahlen bleiben aber auf hohem Niveau: Seit 1990 wurden abgesehen von den vergangenen beiden Jahren nur einmal mehr als 300 000 Besuche gezählt, und zwar 1995. Damals gab es rund 308 000 Besuche. 2014 war die Zahl mit rund 154 000 am niedrigsten.

Zeiss-Großplanetarium in Berlin

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Die Kuppel des Zeiss-Großplanetariums in Berlin Prenzlauer Berg spiegelt sich am 11.01.2018 in einer Wasserpfütze. Foto: Christina Storz/Archiv

Das Zeiss-Großplanetarium mit seiner markanten Kuppel gilt als Europas modernstes Wissenschaftstheater. Von 2014 bis 2016 wurde das Haus modernisiert und inhaltlich neu ausgerichtet. Dies sei ein wichtiger Grund für die starken Zahlen 2017, so Schultze. «Wir konnten die Besucherzahlen im Vergleich zu vor der Sanierung stabil verdreifachen», ergänzte die Sprecherin.
Die Archenhold-Sternwarte in Treptow, das Planetarium am Insulaner mit Wilhelm-Foerster-Sternwarte in Schöneberg und das Zeiss-Großplanetarium in Prenzlauer Berg befinden sich seit 2016 unter dem Dach einer gemeinsamen Stiftung. Träger ist das Land Berlin.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 13. Januar 2019 09:40 Uhr

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