Eisbären enttäuschen erneut: Sieg nach Penaltyschießen

Eisbären enttäuschen erneut: Sieg nach Penaltyschießen

Die krisengeschüttelten Eisbären Berlin sind in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschießen ins neue Jahr gestartet. Nach nur zwei Tagen Spielpause an Silvester und Neujahr bezwang der DEL-Rekordmeister am Mittwoch in der Berliner Arena am Ost-Bahnhof die Iserlohn Roosters durch das entscheidende Tor von Jamison MacQueen. Er war der einzige, der im Penaltyschießen traf. Nach Ende der regulären Spielzeit hatte es 3:3 (1:1, 2:2, 0:0) gestanden.

Damit wurde die Stimmungskrise der Hauptstädter nach dem unnötigen 2:4 zum Jahresabschluss gegen Ingolstadt nur geringfügig gelindert. Die Eisbären, die noch Ausschau nach einem Stürmer halten, bangen um den Anschluss an Platz sechs, der die direkte Qualifikation für das Play-off-Viertelfinale bedeuten würde.
Louis-Marc Aubry hatte die Gastgeber vor 9791 Zuschauern in der nicht ausverkauften Arena am Ostbahnhof nach 12 Minuten mit 1:0 in Führung geschossen. Dylan Yeo hatte im Gegenzug ausgeglichen. Im zweiten Drittel machte Jonas Müller das 2:1 für die Eisbären, Jordan Smotherman stellte wieder den Einstand her. Dann gingen zum ersten Mal die Gäste durch Justin Flock in Führung. In der 31. Minute glich Michael DuPont aus. Im letzten Drittel und in der Overtime traf keine Mannschaft mehr.
Der Dauerstress geht weiter: Am Freitag empfangen die Eisbären die Straubing Tigers, bevor es am Sonntag zu den Krefeld Pinguinen geht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 2. Januar 2019 22:30 Uhr

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