Tagebau-Sanierung in Profen wird finanziell abgesichert

Tagebau-Sanierung in Profen wird finanziell abgesichert

Der Braunkohleförderer Mibrag muss rund 163 Millionen Euro zur finanziellen Absicherung der Rekultivierung des Tagebaus in Profen bereitstellen. Eine entsprechende Vereinbarung sei zwischen dem Unternehmen und dem Landesamt für Geologie und Bergwesen unterzeichnet worden, teilte das Wirtschaftsministerium in Magdeburg am Dienstag mit. Die Kohleförderung in dem Revier im Burgenlandkreis soll nach derzeitiger Planung im Jahr 2035 enden.

Banknoten von 10, 20 und 50 Euro liegen auf einem Tisch

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Banknoten von 10, 20 und 50 Euro liegen auf einem Tisch. Foto: Monika Skolimowska

Die jetzt getroffene Vereinbarung soll sicherstellen, dass nach dem Ende der Kohleförderung genug Geld vorhanden ist, um die Landschaft wieder nutzbar zu machen. Da das Revier zum Teil auch auf sächsischem Gebiet liegt, sei die Vereinbarung eng mit dem Nachbarbundesland abgestimmt worden, hieß es. Die Mibrag muss nun die nötigen Vermögenswerte bilden, um Maßnahmen zur Rekultivierung abzusichern.
Eine Ähnliche Vereinbarung hatte es vor kurzem auch in Sachsen für die dortigen Tagebaue gegeben. Demnach bauen die betroffenen Unternehmen ein Sondervermögen von insgesamt rund 1,47 Milliarden Euro auf. In Brandenburg laufen ebenfalls Abstimmungen über die Einrichtung einer entsprechenden Zweckgesellschaft.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 11. Dezember 2018 14:40 Uhr

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