Sumpfkrebse leben nicht nur in Berliner Parkseen

Sumpfkrebse leben nicht nur in Berliner Parkseen

Rote Amerikanische Sumpfkrebse sind in Berlin weiter verbreitet als bisher angenommen. Bei Probefischungen seien mehrere Exemplare in der Stadtspree und der Unterhavel entdeckt worden, sagte Derk Ehlert von der Berliner Umweltverwaltung der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Im Vergleich zum massenhaften Vorkommen der essbaren Tiere in Gewässern im Tiergarten und im Britzer Garten handele es sich aber bisher nur um «Einzelfunde». Da die invasiven Tiere flache, ruhige Gewässer als Lebensraum bevorzugten, nimmt Ehlert an, dass sie die Flüsse eher zum Wandern nutzen. Die Exoten in der Berliner Natur sind vermutlich Nachkommen von Exemplaren, die in Aquarien gehalten und ausgesetzt wurden.

Flusskrebse in einer Reuse

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Gefangene Amerikanischen Flusskrebse krabbeln in einer Reuse. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 25. November 2018 12:20 Uhr

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