Neue Wohnung für Berliner Erzbischof geplant

Neue Wohnung für Berliner Erzbischof geplant

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch bekommt eine neue Wohnung. Koch wolle künftig wie bereits einige seiner Vorgänger im Bernhard-Lichtenberg-Haus direkt neben der St. Hedwigs-Kathedrale wohnen, teilte das Erzbischöfliche Ordinariat am Montag mit. Die katholische Kirche will bis voraussichtlich Ende 2023 sowohl die Kathedrale als auch das benachbarte Gebäude, das verschiedene kirchliche Institutionen nutzen, für zusammen 60 Millionen Euro sanieren.

Bischof Heiner Koch

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Bischof Heiner Koch kommt zum letzten Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale. Foto: Lisa Ducret/Archiv

Ein aus DDR-Zeiten stammender Anbau des Lichtenberg-Hauses, der nicht mehr den heutigen Erfordernissen entspricht, wird in dem Zusammenhang abgerissen und neu gebaut. Dort soll dann unter anderem die neue Residenz Kochs entstehen, der momentan in einem Pfarrhaus in Berlin-Lichterfelde wohnt. Auch seine Nachfolger sollen künftig dort leben. Details zur Größe und Gestaltung der Unterkunft stünden noch nicht fest, sagte der Sprecher des Erzbistums, Stefan Förner.
Die früheren Berliner Bischöfe Alfred Bengsch, Joachim Meisner und Georg Sterzinsky hatten ihre Residenz inklusive Hauskapelle in dem Anbau des Lichtenberg-Hauses. Nach dem Tod Kardinal Sterzinskys 2011 sei ein erheblicher Sanierungsstau in dem Gebäude deutlich geworden, so das Erzbistum. Daher habe der dann folgende Erzbischof Rainer Maria Woelki eine Mietwohnung im Wedding bezogen. 2015 übernahm Koch das Erzbistum, nachdem Woelki nach Köln wechselte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 1. Oktober 2018 15:00 Uhr

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