Belästigungs-Vorwürfe in Stasi-Gedenkstätte

Belästigungs-Vorwürfe in Stasi-Gedenkstätte

Nach Belästigungs-Vorwürfen gegen einen Mitarbeiter der Stasi-Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen kommt der Stiftungsrat der Einrichtung zu einer Sondersitzung am nächsten Dienstag zusammen. Das kündigte der Direktor der Gedenkstätte, Hubertus Knabe, am Donnerstag an. «Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist ein absolutes No-Go», teilte Knabe mit. «Die Vorwürfe müssen ohne Ansehen der Person geprüft und, wenn sie sich bestätigen, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln geahndet werden.»

Wachturm auf Außenmauer der Stasi-Gedenkstätte in Berlin

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Der Wachturm auf der Außenmauer der Stasi-Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

In einem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, hatten Mitarbeiterinnen der Gedenkstätte Anschuldigungen gegen einen dort arbeitenden Mann erhoben. Es ging um verbale Belästigungen mit sexuellem Charakter, aufdringliche private Einladungen, Berührungen wie Umarmungen sowie Mobbing. Der Sender RBB und die «Berliner Zeitung» hatten darüber berichtet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 20. September 2018 11:00 Uhr

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