Ehrengräber für Klaus Schütz und Christa Wolf

Ehrengräber für Klaus Schütz und Christa Wolf

Die letzten Ruhestätten des früheren Regierenden Bürgermeisters Klaus Schütz (SPD/1926-2012) und der Schriftstellerin Christa Wolf (1929-2011) in Berlin sind nun Ehrengräber. Der Senat veröffentlichte am Dienstag eine Liste mit 23 neu anerkannten Ehrengrabstätten, deren Pflege und Instandhaltung der Staat bezahlt. Darunter sind auch die Gräber des Museumsdirektors Wilhelm von Bode (1845-1929), des Drehbuchautors Curth Flatow (1920-2011) oder des Schauspielers und Nazi-Gegners Hans Otto (1900-1933).

Die Grabstätte von Christa Wolf

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Die Grabstätte der Schriftstellerin Christa Wolf nach der Beisetung auf dem Dorotheenstädischen Friedhof in Berlin. Foto: Rainer Jensen dpa/Archiv

Insgesamt gibt es in Berlin nunmehr 666 Ehrengräber. Dabei handelt es sich um eine Ehrung Verstorbener, die zu Lebzeiten besondere Leistungen erbracht oder sich um die Stadt verdient gemacht haben. Die Anerkennung einer solchen Grabstätte erfolgt in der Regel frühestens fünf Jahre nach dem Tod für zunächst 20 Jahre. Der Zeitraum kann anschließend verlängert werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 14. August 2018 16:30 Uhr

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