17 Prozent: Berliner SPD in Umfragen weiter auf Talfahrt

17 Prozent: Berliner SPD in Umfragen weiter auf Talfahrt

Die Berliner SPD mit ihrem Vorsitzenden Michael Müller setzt ihre Talfahrt in den Umfragen fort. Würde das Abgeordnetenhaus am Sonntag neu gewählt, kämen die Sozialdemokraten nur noch auf 17 Prozent, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag der «Berliner Zeitung» hervorgeht. Das sei der niedrigste von dem Meinungsforschungsinstitut gemessene Wert für die Berliner SPD seit 14 Jahren.

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Ein Schatten fällt auf eine Fahne mit dem SPD Logo. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Die Sozialdemokraten kämpfen damit hinter Linke (21 Prozent) und CDU (19 Prozent) mit den Grünen (17 Prozent) um Platz drei. Dahinter rangieren AfD (13 Prozent) und FDP (7 Prozent). Rot-Rot-Grün hat den Zahlen zufolge weiter eine stabile Mehrheit, allerdings wäre die SPD bei einer Neuwahl den Posten des Regierungschefs los.
Bei der Abgeordnetenhauswahl 2016 war die SPD auf 21,6 Prozent gekommen - ihr schlechtestes Nachkriegsergebnis in Berlin. Einen besseren Wert erreichte sie zuletzt vor 14 Monaten in zwei Umfragen von «Berliner Zeitung» sowie «Berliner Morgenpost» und RBB - mit 22 Prozent. Seither geht es tendenziell bergab. Mitte Juli hatte bereits eine Umfrage der «Bild»-Zeitung 17 Prozent für die SPD ergeben.
Im aktuellen Forsa-Ranking der Senatsmitglieder liegt der Regierende Bürgermeister Müller im Mittelfeld. Beliebtestes Regierungsmitglied ist demnach Kultursenator Klaus Lederer (Linke). Das Meinungsforschungsinstitut befragte im Juli 1009 Berliner am Telefon.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 31. Juli 2018 10:30 Uhr

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