Mehr als 8500 Sumpfkrebse in Berlin gefangen

Mehr als 8500 Sumpfkrebse in Berlin gefangen

Berlin (dpa/bb) - Einen Monat nach dem Start einer Fangaktion sind einem Berliner Fischer mehr als 8500 Rote Amerikanische Sumpfkrebse ins Netz gegangen. Es sei damit zu rechnen, dass bis Ende Juli die Marke von 10 000 Tieren geknackt werde, sagte Wildtierexperte Derk Ehlert von der Umweltverwaltung der Deutschen Presse-Agentur über die bisherigen Erkenntnisse des Monitorings. Es gibt nur zwei Fangorte: Seen im Tiergarten und im Britzer Garten in Neukölln. Ein Betrieb hat seit Anfang Mai die Erlaubnis, die Tiere zu fangen und zum Verzehr zu vermarkten. Die Krebse zählen zu den invasiven Arten. Sie können als Allesfresser Schäden in der Umwelt verursachen. Auch eine Abwanderung in weitere Gewässer wurde befürchtet.

Amerikanische Sumpfkrebse in Berlin

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Gefangene Amerikanische Flusskrebse krabbeln im Tiergarten in einem Behälter. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 2. Juni 2018 10:10 Uhr

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