Studentische Beschäftigte: Keine Einigung im Tarifstreit

Studentische Beschäftigte: Keine Einigung im Tarifstreit

Auch nach einem einwöchigen Warnstreik der studentischen Beschäftigten in Berlin haben die Verhandlungspartner keinen Kompromiss gefunden.

Es habe bei Gesprächen am Donnerstag (24. Mai 2018) keine Einigung gegeben, erklärte die Geschäftsführerin des kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV), Claudia Pfeiffer. Trotz des verbesserten Angebots der Hochschulen halte die Arbeitnehmerseite an Forderungen fest, die nicht finanzierbar seien. Die Arbeitgeber boten unter anderem steigende Stundenlöhne: von aktuell 10,98 Euro schrittweise auf 13,04 Euro bis 2023.

8000 studentische Mitarbeiter an Berliner Hochschulen

Haupt-Streitpunkt ist die von der Gewerkschaft Verdi geforderte Koppelung der Gehälter an die Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten. Dies lehnt der KAV nach wie vor ab. Verdi-Verhandlungsführer Matthias Neis sagte, solange die Arbeitgeber in diesem Punkt nicht von ihrem kategorischen Nein abrückten, sehe er keine Lösungsmöglichkeit. An den Berliner Hochschulen gibt es rund 8000 studentische Mitarbeiter.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 25. Mai 2018 09:16 Uhr

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